Auswertung der Hufies “Auf den SuB mit Gebrüll” Challenge 2013

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Ab Februar habe ich an Hufies “Auf den SuB mit Gebrüll” Challenge 2013 teilgenommen.

Ziel war es, 25 der genannten Aufgaben zu erfüllen, am Ende des Jahres habe ich über 40 geschafft :9

1. Lest ein Buch mit mindestens 500 Seiten.

2. Lest ein Buch von einem männlichen Autoren.

3. Lest ein Buch mit einem schwarzen Cover.

4. Lest ein Buch was in Deutschland spielt.

5. Lest ein Buch vom Bastei Lübbe Verlag.

6. Lest ein englisches Buch.

7. Lest eine Dystopie.

8. Lest Teil 2 einer Reihe.

  • Der Todeskünstler von Cody McFadyen

9. Lest einen Debütroman eines Autoren/ Autorin.

10. Lest ein Buch wo ein Tier auf dem Cover ist.

11. Lest ein Buch mit einem blauen Cover.

12. Lest einen Thriller.

13. Lest ein Buch eines Genres was ihr normal nicht lest.

14. Lest ein Buch eures Lieblingsautoren.

15. Lest ein Buch mit einem Cover was euch NICHT sonderlich anspricht.

16. Lest ein Buch einer Autorin.

17. Lest einen Jugendroman.

18. Lest etwas vom blanvalet Verlag.

19. Lest etwas was mindestens 1 Jahr auf eurem Sub liegt.

20. Lest etwas was ihr schonmal abgebrochen habt, aber nochmal versuchen wolltet.

21. Lest ein Buch was euch geschenkt wurde.

22. Lest das letzte Buch was ihr euch gekauft habt.

23. Lest etwas vom Heyne Verlag.

24. Lest ein Buch mit einem gelben oder beigen Cover.

25. Lest ein Buch was ihr euch bisher nicht getraut habt zu lesen.

26. Lest ein Buch mit einem Titel der nur aus einem Wort besteht.

27. Lest ein Buch mit mehr als 600 Seiten.

28. Lest einen Fantasy Roman.

29. Lest etwas, was euch empfohlen wurde.

30. Lest ein Buch von einem unbekannten Autoren.

31. Lest ein Buch, das in einer Fantasie Welt spielt.

32. Lest ein Buch mit weniger als 300 Seiten.

33. Lese einen Einzelband.

34. Lese ein Buch was 2011 erschienen ist.

35. Lese ein Buch was 2012 erschienen ist.

36. Lese ein Buch was vor 2000 erschienen ist.

37. Lese etwas mit einem grünen Cover.

38. Lese etwas mit einer Frau auf dem Cover.

39. Lese ein Buch vom Fischer Verlag.

40. Lese ein Buch dass in den USA spielt.

41. Lest ein Buch dass mehr als 400gr wiegt.

42. Lest ein Buch was ihr beim reingreifen in euer Regal erwischt.

43. Lest ein Buch mit einem weissen Cover.

44. Lest ein Buch von zwei Autoren (Autorinnen)

45. Lest ein Buch von einem Autoren der ein Pseudonym benutzt.

46. Lest einen Krimi.

47. Lest ein ebook.

48. Lest ein gefühlvolles Buch.

49. Lest eine Biografie.

50. Lest ein Buch, dass unter 300gr wiegt.

 

Der Todeskünstler von Cody McFadyen

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Nach “Das Böse in uns” habe ich mir gleich den zweiten und den viertel Fall von Smoky Barrett gekauft und auch hier konnte mich Franziska Pigulla als Sprecherin überzeugen.

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Der Todeskünstler ist der zweite Fall für Smoky Barrett. Am Anfang werden auch in diesem Teil sie und ihr Opfer vorgestellt. Der Leser, der Smoky Barrett noch nicht kennt, erfährt, dass sie und ihre Familie Opfer eines Killers geworden sind, ihr Mann und ihre Tochter sind tot, sie hat überlebt und viele Monate gebraucht, um ins Leben zurück zu kehren.

Nun arbeitet sie wieder beim FBI. Eines Nachts wird sie zu einem Haus gerufen, weil ein Mädchen droht, sich umzubringen und die Einzige, mit der sie sprechen würde, ist Smoky. Die findet das Mädchen zusammen mit den entstellten Leichen ihrer Pflegeeltern. Sarah erzählt Smoly vom “Todeskünstler”, einem Mann, der seit Jahren jeden tötet und quält, den Sarah liebt oder der Sarah liebt mit dem Ziel, das Mädchen zu zerstören. Allerdings hat Sarah bisher niemanden gefunden, der ihr glaubt.

Mit Hilfe von Sarahs Tagebuch macht sich das Team um Smoky daran, den Wahnsinnigungen zu finden und was sie aufdecken können ist eigentlich unvorstellbar.

 

Kurzmeinung:

Das Hören des Hörbuches war eine Mischung zwischen Entsetzen und Spannung, eine CD habe ich auf einer Autofahrt alleine nachts gehört und musste den CD-Player irgendwann ausschalten, was mir grundsätzlich nicht passiert, ich vertrage eigentlich schon einiges, wenn es um Thriller geht.

Auch bei diesem Fall war ich sofort wieder gefesselt von der Geschichte, bereits nach meinem ersten Cody McFadyen war ich ein grosser Fan und das hat sich mit diesem zweiten Buch auf jeden Fall gefestigt, ja, ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass Cody McFadyen süchtig machen kann.

Das Böse in uns von Cody McFadyen

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Zum Inhalt

Lisa, die Tochter eines US-Senators, wird während eines Fluges ermordet. In ihrem Körper wird ein silbernes Kreuz mit der Zahl 143 gefunden. Dem FBI-Team um Smoky Barrett wird der Fall übertragen, weil Lisa früher ein Mann war und die Familie des Politikers sich deshalb offiziell von ihm distanziert hat.

Schnell finden die Ermittler heraus, dass die 143 tatsächlich für die Anzahl der Opfer des Serienkillers steht, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, allen seinen Opfern vor ihrem Tod ein Geheimnis zu entlocken, dass sie bisher noch nie jemandem erzählt haben.

Meine Meinung

Dieses Hörbuch habe ich im Rahmen des Buchwichtelns erhalten und es ist mein erstes Buch von Cody McFadyen.

Es handelt sich hierbei um Smoky Barretts dritten Fall. Allerdings ist es nicht zwingend notwendig, die anderen beiden Fälle zu kennen, den Cody McFadyen lässt Smoky im ersten Teil des Buches erzählen, wie ihr bisheriges Leben verlaufen ist, genau so, wie der Autor auch den Rest des Teams ausführlich vorstellt. Was mich ganz ehrlich verwundert hat, war, dass die erste CD zu Ende war, ohne, dass sich bezüglich des Mordes viel ergeben hätte. Dafür hatte ich das Gefühl, das Team in- und auswendig zu kennen. Aber nicht, dass ich das als langweilig empfunden hätte, ich konnte gar nicht schnell genug weiterhören, so fasziniert war ich. Dieses Gefühl hat übrigens sechs CDs lang angehalten und als ich das Hörbuch beendet hatte, habe ich gleich zwei weitere Thriller aus der Smoky-Barrett-Serie gekauft.

Franziska Pigulla, die Sprecherin, hat mir sehr gut gefallen, ich war von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt und kann nur sagen, dass Cody McFadyen einen neuen Fan hat 🙂

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Wie oben bereits erwähnt, war das Hörbuch ein Geschenk und deshalb erfülle ich damit Punkt 21 von Hufies auf den SuB mit Gebrüll Lesechallenge: Lest ein Buch was euch geschenkt wurde. Außerdem erfüllt es den Buchstaben Ö bei der Titel-Challenge.

Sahnehäubchen von Anne Hertz

Hertz

Zum Inhalt:

Die Protagonistin Nina ist Anfang 30 und arbeitet für eine PR-Agentur. Ihre Chefin hat einen großen Fisch an Land gezogen, ein Verlag hat Interesse an einer Zusammenarbeit und als “Testlauf” soll ein neu erscheinendes Buch promotet werden. Vom Erfolg des Projektes hängt die weitere Zusammenarbeit zwischen Agentur und Verlag ab.

Allerdings ist das Buch so gar nicht nach Ninas Geschmack, der Titel lautet “Ich kann sie alle haben” und der Autor des Buches, Dwaine, meint, was er da schreibt. Nina hat keine andere Möglichkeit, sie muss in den saueren Apfel beissen und begibt sich mit Dwaine auf eine Lesereise, ihr zur Seite steht der Volontär Tom, der den Job nicht ganz zufällig bekommen hat, schliesslich ist er der Sohn des Verlegers, der seinem Vater aber nie etwas recht machen kann.

Was Nina mit dem Selbstdarsteller Dwaine erlebt und ob er wirklich ein so furchtbarer Macho ist, müsst Ihr allerdings selbst nachlesen.

Meine Meinung:

Das Autorenduo hat hier interessante Protagonisten und einmal mehr eine sehr unterhaltsame und auch romantische Geschichte geschaffen. Die Story ist in einem gewissen Umfang vorhersehbar, allerdings sollte man sich nie zu sicher sein, denn Anne Hertz hält durchaus noch Überraschungen für ihre Leser bereit.

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Das Buch erschien am 10. Januar 2011, damit erfülle ich einen weiteren Punkt bei Hufies “Auf den SuB mit Gebrüll” – Lesechallenge: 34. Lese ein Buch was 2011 erschienen ist.

[Rezension] Gegensätze ziehen sich aus von Kerstin Gier

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Dieses Buch habe ich erst im Juni dem Wanderbuch von Mella entnommen, aber ich hatte bei Hufies “Auf den SuB mit Gebrüll”-Lesechallenge noch den Punkt 42. Lest ein Buch was ihr beim reingreifen in euer Regal erwischt zu erledigen und so ist es gekommen, dass ich dieses Buch bereits gelesen habe:

Zum Inhalt:

Das Buch stammt aus der Reihe der Mütter-Mafia. Constanze versucht, zu verhindern, dass ihr Scheidungsanwalt und neuer Freund Anton ihre Eltern kennen lernt, weil die eine oder andere Aussage, die sie Anton gegenüber geäussert hat, durch ihre Eltern klar gestellt werden könnte, was Constanze in einem schlechteren Licht erscheinen lassen würde. Als ob das nicht reicht, schaut Anton sich nach einer neuen Bleibe um, weil er schnellstmöglich mit Constanze zusammen ziehen möchte, die aber endlich ein Haus hat, dass sie nach ihren eigenen Wünschen eingerichtet hat und in dem sie sich pudelwohl fühlt.

Außerdem kommt die Mütter-Mafia zur Überzeugung, dass die Eröffnung eines Schuhladens genau das richtige für sie ist. Unterstützt werden sie dabei von Paris, der Neuen von Constanzes Ex, die durch ihre Modeltätigkeit die richtigen Beziehungen hat.

Die Mütter-Society hingegen plant, Paten aus den eigenen Reihen für Mädchen aus der “Unterschicht” zu finden und diese zu bemuttern, oder, in Einzelfällen, auch auszunutzen.

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Ich habe zwischenzeitlich schon einige Bücher von Kerstin Gier gelesen, aber die Bücher der Mütte-Mafia liegen noch auf meinem SuB. Da ich dieses Buch blind aus dem SuB gezogen habe, hat mir der Beginn der “Serie” gefehlt, aber Kerstin Gier schafft es problemlos, auch neue Mütter-Mafia-Leser ohne jegliche Hintergrundinformationen in das Buch einsteigen zu lassen.

Die Handlung entspricht dem, was man / frau von Kerstin Gier erwartet, die Geschichte ist unterhaltsam und hat mich desöfteren zum Schmunzeln gebracht. Ich hatte viel Spaß mit Constanze und Co und musste unwillkürlich an die Zeiten meiner beiden Schwangerschaften zurück denken, als ich in entsprechenden Internetforen unterwegs war und von den “Übermüttern” belehrt wurde, auf was ich zu achten habe. Auch ich habe damals Freundschaften geschlossen, die zwar fast ausschliesslich online bestehen, aber die über 10 Jahre Bestand haben. Deshalb werde ich so schnell wie möglich die anderen Mütter-Mafia-Bücher lesen.

[Rezension] Alles wird gut von Mario Arend

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Alles wird gut

von Mario Arend

erschienen am 3. Mai 2013

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Zum Inhalt:

Der ehemalige Showmoderator Knut Kamillo ist tot. Nun soll er als Engel auf die Erde zurück kehren und den einen oder anderen auf den richtigen Weg bringen.

Meine Meinung:

Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben und es gibt viele Stellen zum Schmunzeln. Gerade in der ersten Hälfte des Buches war ich sehr begeistert, Knut und Gott sind soll beschrieben und es macht Spass, die Erlebnisse des Protagonisten zu verfolgen.

Die Aufträge werden zum Teil schnell erfüllt, das oberflächliche Hauruck-Verfahren hat mir nicht zugesagt. Hier hätte ich mir ein Ausschmücken gewünscht. Mit der Zeit ist meine Begeisterung dann auch abgeflacht, weil sich eine Episode nach der anderen aufreiht, zwar dreht es sich immer um jeweils eine andere Person, aber der Ablauf ist der gleiche, zack und der Mensch hat sich geänder. Das fand ich schade, denn aus der Idee hätte man für meinen Geschmack mehr machen können.

Deswegen kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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Mario Arend war mir bisher völlig unbekannt, deswegen erfülle ich mit dieser Rezension einen weiteren Punkt von Hufies “Auf den SuB mit Gebrüll” Lesechallenge: Lest ein Buch von einem unbekannten Autoren.

[Rezension] Dead Nerd von Manuel Schenk

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Dead Nerd: oder Wie ich lernte, das Leben vor dem Tod zu lieben

von Manuel Schenk

ISBN 978-1479396634

CreateSpace Independent Publishing Platform

erschienen am 27. September 2012

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Mella durfte im Juni neun Bücher von Manuel Schenk verlosen, Aufgabe der Teilnehmer war es dabei,  sich Gedanken darüber zu machen, welche Wunschsignatur man haben möchte, sofern man eines der Bücher gewinnt.

Ich habe mir ein Zitat von William Somerset Maugham gewünscht: “Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält.”

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Aufgrund der sehr positiven Rezensionen von Susanne und Mella habe ich das Buch bereits gelesen und nun folgt auch endlich meine Rezension:

Zum Inhalt:

Roland, ein Informatikstudent, Mitte 20, verkörpert genau das, was man sich im Allgemeinen unter einem Informatikstudenten vorstellt: dicke Brille, Computerspiele, schlafen bis in die Puppen.

Doch eines Tages steht der Sensenmann vor der Tür und möchte ihn mitnehmen, als er aber einen Blick auf Roland und sein Leben wirft, bekommt er Mitleid und gibt dem jungen Mann eine Woche, um das nachzuholen, was er verpasst hat, was aber jeder Mann in seinem Leben getan haben sollte.

Seinem Kumpel Ulf kann er zwar nicht erzählen, was ihn dazu bewegt hat, plötzlich “zu leben”, aber der begleitet ihn gerne und hin und wieder schaut auch Gevatter Tod vorbei, um nach dem rechten zu sehen.

 

Meine Meinung:

Manuel Schenks Geschichte um den Computerfreak Roland ist sehr unterhaltsam, macht aber auch ein bisschen nachdenklich, denn wahrscheinlich hat jeder von uns irgendwas, oder vermutlich sogar mehrere Dinge, die er vor seinem Tod noch “erledigt” wissen will.

Die Protagonisten des Buches kann man allesamt ins Herz schliessen:

Roland ist ein chaotischer Nerd, der jeglisches Klischee eines Informatistudenten erfüllt, Ulf dagegen ist mega peinlich und im echten Leben möglicherweise ein Grund zum Fremdschämen, aber zusammen sind sie ein Gespann, über das man einfach nur schmunzeln kann und auch der Tod wirkt in diesem Buch auf seine Art sympathisch.

Der Leser wird direkt in die Handlung katapultiert und auch sonst schweift der Autor nie groß ab. Dadurch hat das Buch leider weniger als 200 Seiten, was sehr schade ist, denn das Lesen hat mir riesigen Spaß gemacht und an der einen oder anderen Stelle habe ich mir bekannte Studenten wieder erkannt 😉

“Dead Nerd” ist mit Sicherheit kein Buch, dass sich ausschliesslich an Nerd oder Informatiker richtet, sondern eignet sich für jeden, der einfach mal wieder gut unterhalten werden will.

Ich vergebe daher 5 von 5 Sternen.

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Mehr zu Manuel Schenk findet Ihr bei Facebook, Twitter, Google+ oder auf seiner Webseite. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal herzlich bei Mella und Manuel Schenk für das Buch bedanken.

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Mit 147 Gramm erfüllt dieses Buch die Voraussetzung von Nr. 50 von Hufies “Auf den SuB mit Gebrüll”-Lesechallenge: Lest ein Buch das unter 300 Gramm wiegt.