52 Bücher im Mai 2015

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Das Projekt 52 Wochen habe ich in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt, daher schlage ich hier fünf Fliegen mit einer Klappe und präsentiere Euch meine fünf Bücher aus dem Monat Mai:

Runde 39: Jugendbücher – Sommernachtsschrei

Vor einiger Zeit habe ich ein Paket mit Jugendthrillern von Arena ersteigert. Dieses Buch liegt noch auf meinem SuB, andere , wie z.B. Hassblüte, Aschenputtelfluch und Rosengift und habe ich bereits gelesen:

 

Runde 40: Flirteratur – Die 15 besten Flirttips für Frauen ab 30

Madame Missou schreibt Ratgeber, die man in rund einer dreiviertel Stunde lesen kann. Bisher habe ich einen davon gelesen – Wie uns Aufräumen & Entrümpeln glücklich macht – zahlreiche andere liegen noch auf meinem SuB.

 

Runde 41: Es war einmal – Rumpelstilzchens Glück

Rumpelstilzchens Glück ist ein wunderbar illustriertes Kinderbuch, das ich hier bereits vorgestellt habe.

 

Runde 42: Bücher mit einem Frauennamen im Titel – Helga, oder: Mit der Al Qaida nach Sibirien

Im Vorfeld der Hombuch durfte ich dieses Buch lesen und die Autorin Rebecca Hohlbein interviewen.

 

Runde 43 – Wasser ist zum Waschen da – 5 Tage im April

5 Tage im April liegt noch auf meinem SuB. Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich sofort an Wasser und Wellen erinnert.

 

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Piper und das Rätsel der letzten Uhr von Christoph Marzi

Piper und das Rätsel der letzten Uhr von Christoph Marzi
erschienen 2013
im Arena Verlag
mit Illustrationen von Kristina Andres

 

Zum Inhalt:

Piper ist 11 Jahre alt und wohnt ein paar Tage bei ihrem Onkel George, weil ihre Eltern auf einer Reise sind. George ist der Bruder ihrer Mutter und wohnt in Buckbridge-in-the-Moor, einem kleinen Dorf mit einer einzigen Straße. Ihren MP3-Player hat sie im Auto ihrer Eltern vergessen und mit dem Handy hat sie keinen Empfang, deshalb ist ihr langweilig.

Sie setzt sich in einen Schrankkoffer, den sie in ihrem Zimmer gefunden hat, und blättert in ein paar Büchern, als plötzlich der Deckel des Koffers zuknallt. Als sie den Deckel wieder öffnet befindet sie sich in einem schwarz-weißen Wald (“Septemberland”) mit Tieren, die sprechen können. Sie trifft auf einen Mann, der sich der “Rastlose” nennt und der ihr sagt, dass sie drei Rätsel lösen muss, um wieder nach Hause zu kommen. Dabei bekommt Piper Hilfe von einem Jungen, der ihr verrät, dass schon viele Kinder vor ihr das Rätsel nicht lösen konnten und nicht mehr nach Hause gekommen sind.

Meinung zum Buch:

Meine Tochter musste für die Schule eine Buchbesprechung vorbereiten und da ich ein großer Fan von Christoph Marzi bin, habe ich dieses Buch für sie gekauft. Sie ist im Vergleich zu mir jemand, der nur notgedrungen liest und ein Buch mit 190 Seiten hat ihr einiges abverlangt. Daher dürfte ihre positive Meinung, das Buch habe ihr gut gefallen, weil es meistens spannend sei und nie langweilig werde, um so höher einzustufen sein.

Damit ich sie bei ihrer Buchvorstellung unterstützen konnte, habe ich das Buch natürlich auch gelesen. Die Geschichte selbst ist spannend, phantasie- und geheimnisvoll und hatte eine Wendung, mit der selbst ich nicht gerechnet hatte. Mir haben es besonders die Illustrationen angetan. Kristina Andres hat die Geschichte wunderbar in Bilder umgesetzt.

Handlung und Buch zusammen ergeben ein tolles Paket, für das ich gerne fünf von fünf Eulen vergebe.

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(44) ein Buch das 2013 erschienen ist.

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ein Buch, welches in einer fiktiven Welt spielt

 

Es handelt sich hier zum Teil um eine Gastrezension meiner Großen. Ich habe die Inhaltsangabe einem Entwurf meiner Großen entnommen und – in leicht geänderter Form – für die Rezension übernommen.

Als der Eyjafjallajökull den Frankfurter Flughafen lahm legte

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Christoph Marzi ist Lehrer an einem Gymnasium und hat vor einigen Jahren einen Seminarfachkurs “Kreatives Schreiben” angeboten. Im Laufe des Kurses entstand die Idee, ein eigenes Buch mit Kurzgeschichten zu schaffen. Dazu haben die Schüler die Vorgabe erhalten, dass die Protagonisten der einzelnen Geschichten alle am selben Tag, am 16. April 2010, in Frankfurt am Flughafen eintreffen mussten, wo an diesem Tag ein Flugverbot wegen der Aschewolke des Vulkans Eyjafjallajökull bestand, so dass die Reisenden auf dem Flughafen fest sassen.

Das Ergebnis waren beispielsweise Geschichten über Magersucht, Mobbing, Depression, sowie eine Love Story und das alles in unterschiedlichen Stilen und Erzählweisen und sehr lesenswert. Die Schüler selbst berichteten davon, dass sie sich teilweise seit Jahren kannten, aber durch dieses Projekt nochmals ganz andere Seiten aneinander kennen gelernt haben. Ich hatte 2012 die Möglichkeit eine Lesung von zweien der acht Schüler zu besuchen und war fasziniert und begeistert von dem Ergebnis dieses Kurses.

Das Buch mit dem Titel Stop! ist unter dem Herausgeber Christoph Marzi im Ulrich-Burger-Verlag erschienen.

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In Woche 29 von 52 Bücher hatte unsere Projektmuddi das Thema Verkehrsmittel/Nahverkehrsmittel ausgegeben.

Geschichten sind Träume von gelogenen Erinnerungen und wahrhaftigen Wünschen

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Geschichten sind Träume von gelogenen Erinnerungen und wahrhaftigen Wünschen

Ein Gastbeitrag von Christoph Marzi

Ich liebe Kurzgeschichten, als Schriftsteller, viel mehr noch als Leser. Kurzgeschichten sind Sterne, die flackernd am Himmel funkeln. Man übersieht sie leicht, denn sie sind klein und zerbrechlich. Man hört sie kaum, denn was sie sagen, ist kaum mehr als ein Flüstern. Aber sie bleiben im Kopf, lange noch, nachdem ihr Ende verklungen ist und der letzte Satz gesprochen wurde, wie eine Sternschnuppe, die am Nachthimmel versinkt.

Kleinen Kindern erzählt man Märchen, die meist kaum mehr sind als kurze Geschichten. Wer erinnert sich nicht daran? Wenn die Eltern das Zimmer verlassen haben, der Wind an den Fensterläden rüttelte und die knorrigen Äste an der Hauswand entlang schabten, wenn es richtig dunkel geworden war, dann kehrten all die Details zurück: das Gesicht der Hexe und die Hitze der Flammen, das ums Feuer tanzende Rumpelstilzchen und die Wölfe in den Wäldern. Kinder denken darüber nach, was ihnen eine Geschichte sagen soll. Sie fragen sich, was sie zu bedeuten hat. Erwachsene haben oftmals vergessen, wie so was geht. Erwachsene analysieren, aber sie haben zu fühlen verlernt. Kinder begreifen instinktiv, um was es in einer Geschichte geht. Für sie ist das alles lebendig, greifbar, wirklich. Und Kurzgeschichten sind länger, als sie scheinen. Manchmal viel länger, als Romane es je sein können. Niemand sollte den Fehler machen, die Länge einer Geschichte an der Anzahl der Wörter zu messen. Die Autoren meiner Kindheit – Wilhelm und Jakob Grimm, Hans Christian Andersen, Edith Nesbit, Rudyard Kipling, Roald Dahl, Astrid Lindgren – sie alle konnten wirklich lange Geschichten mit nur so wenigen Worten erzählen, dass es pure Magie sein musste, was sie da taten. Und am Ende ist man doch noch immer das Kind, das gerne Geschichten hört.

Ich war fünfzehn oder sechzehn Jahre alt, als ich mit dem Schreiben von Geschichten begann. Es waren kurze Geschichten, die ich auf einer alten kleinen Kofferschreibmaschine tippte, damals. Später – schon während der Schulzeit – wurden die Geschichten bereits länger, doch immer wieder kehrte ich zur kurzen Form zurück (die beiden Romane, die ich während der Schulzeit schrieb – den Horror-Roman „Muspilli“ mit knapp 300 einzeilig getippten Manuskriptseiten und den umfangreicheren Roman „Das zweite Gesicht“ mit fast 500 Seiten – kann man heute getrost vergessen, weil es eigenwillige Stilübungen eines Siebzehn- bzw. Neunzehnjährigen waren, nicht mehr, aber auch nicht weniger) . Kurzgeschichten hingegen waren von Anfang an eine Liebe, zu der ich immer wieder zurückgekehrt bin (als Schriftsteller und als Leser – John Steinbeck, Alice Munro, Michael Chabon, Neil Gaiman, T.C. Boyle, Stephen King, Mark Helprin und Shirley Jackson sind nur einige der emsigen Kurzgeschichtentäter, die ich im Lauf des Studiums entdeckt und denen ich treu geblieben bin – zu Hemingway bin ich schon sehr früh nicht mehr zurück gekehrt, weiß der Henker warum …). Kurzgeschichten sind wie eigenwillige Kinder, die zum Leben erwachen und tun, was sie nicht bleiben lassen können. Ich mag sie, weil sie sind, wie sie sind.

Jede Geschichte hat ihren Rhythmus, besitzt eine eigene Stimme. Manchmal gibt es sogar Geschichten, die sich in Essays oder Blog-Artikeln verstecken, weil sie zu schüchtern sind, um an ihrem Platz zu stehen und vor aller Augen auf Applaus zu warten.

Dies hier ist so eine Geschichte. Sie heißt

 

Spiegel, Schloss und Sarg

(hat vorher schon einmal in einer Kurzgeschichtensammlung, die es nun nicht mehr gibt, gelebt) und sie geht so:

Einst lebte ein König in den grünen Landen jenseits der weißen Klippen und dieser König liebte eine heimtückisch herrschsüchtige Frau mit einem Gesicht, so wunderbar schön wie Alabaster. Ihr Lächeln war wie ein Gemälde aus roter Farbe und strahlte wie ein Abbild der Sonne und doch vermochte es niemanden zu verzaubern.

Die Spiegel, die alle Wände des Schlosses bedeckten, waren ihre besten Freunde. Ihnen vertraute sie sich an und das Gift, das ihr wie süße Worte von den Lippen troff, benetzte die Spiegelbilder, die vor ihrer unsagbaren Schönheit beinah leuchteten.

Doch als die Königin älter und ihr Gesicht zu dem Gesicht wurde, das sie wirklich besaß, da wuchs die Missgunst in ihr, wie sie es niemals zuvor getan hatte, und es sah aus, als zerfräßen Maden die einstmals so reine Haut.

Die Spiegel zeigten ihr Falten und Flecken und unstillbare Wut in den schmalen Augen.

Sie hörte das Krächzen der eigenen Stimme und aus der Ferne die lieblichen Gesänge der Mädchen auf den Feldern.

Das war der Moment, in dem sie die Spiegel befragte.

Und die Spiegel, die dumme Wesen sind und feige dazu, gaben ihr einen Rat, den sie dem König zutrug.

Sie weinte und raufte sich die Haare, so verzweifelt und so zornig war sie.

Dem König, der alt und gutmütig war, tat die Königin leid.

So schickte er seine Soldaten aus, auf dass sie der Königin frische Gesichter besorgen sollten.

Scharfe Messer machten der Königin die jungen Gesichter der Mädchen vom Feld und aus den Dörfern zum Geschenk. Mit Nadel und Faden trug die Königin ein Gesicht nach dem anderen auf dem ihren, und wenn eines der neuen Gesichter alt und schäbig wurde, so ließ sie sich gleich ein neues bringen.

So kam es, dass sie wieder jung war und wunderschön und die Gesichter, die sie trug, an Liebreiz gewannen.

Die Menschen im Königreich indes begannen, die hübschen Töchter zu verstecken.

In den Nächten stahlen sich die Menschen aus den Dörfern und suchten das Weite.

Und viele von ihnen fanden ihr Glück im Königreich jenseits des Waldes, wo eine Königin herrschte, die weder Spiegel noch König besaß und glücklich war.

So begab es sich, dass die Soldaten eines Tages mit leeren Händen zur Königin zurückkehren mussten.

Es gab keine neuen Gesichter mehr im Königreich und als das letzte der einstmals hübschen Gesichter auf dem wahren Gesicht der Königin gewelkt war, da lief sie schreiend im Schloss umher und aus allen Spiegeln starrte sie ein Antlitz an, dass noch viel hässlicher war als jenes, das sie einst so verdammt hatte.

Sie starb, lange nach dem König, allein.

Man sagt, die Spiegel hätten ihr bis zuletzt Gesellschaft geleistet. Und die Schreie, die sie ausgestoßen hatte, waren an dem glatten Spiegelglas hinab gelaufen wie Tränen.

Der Sarg, in den man sie bettete, war aus Glas.

Und jeder, der Mutes genug war, konnte das Gesicht sehen, das sie schon immer besessen hatte.

 

Hier endet die Geschichte von der bösen Königin, der jeder schon einmal begegnet ist. Und man sieht, dass Märchen immer in der Wirklichkeit daheim sind (Frauen begegnen der bösen Königin wohl öfter als Männer, das lehrt die Erfahrung – wenn Sie mir nicht glauben, dann fragen Sie ihre Frau oder Freundin).

Wie ich bereits sagte, ich kann die Finger nicht von kurzen Geschichten lassen. Derzeit arbeite ich an einem sehr langen Roman und einem nicht ganz so langen Roman, daneben entstehen aber immer wieder neue Kurzgeschichten. Manche davon sind für eine Veröffentlichung bestimmt (sie werden für „irgendjemanden“ geschrieben, wobei dieser „irgendjemand“ meistens ein Herausgeber ist, der eine Anthologie zu einem bestimmten Thema plant), andere entstehen einfach nur aus einer Idee heraus (Feuerwerke, die spontan in den Himmel geschossen werden und, mit ein wenig Glück, zu kleinen Sternen werden, die länger dort oben funkeln). Am Ende hat sich nicht viel verändert: ich schreibe noch immer die Geschichten, die ich schreiben möchte. Einige davon, wie „Helena und die Ratten in den Schatten“, werden erst lange Zeit nach ihrem Entstehen zu Bilderbüchern, andere, wie „Tick Tack“, sind erst einmal meinen Kindern vorbehalten (und den Besuchern von Lesungen – denn, auch das ist eine Marotte, ich neige dazu, im Rahmen von Lesungen immer öfter unveröffentlichte Geschichten vorzulesen). Wie dem auch sei, sie haben alle eines gemeinsam: sie sind Träume von gelogenen Erinnerungen und wahrhaftigen Wünschen, die zu Geschichten werden. Meine Träume. Immer noch.

 

Ein Gastbeitrag von Christoph Marzi zur Blogtour anlässlich der HomBuch, der Saarländischen Buchmesse, die am 28. und 29. März 2015 in Homburg stattfindet.

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TTT – 10 Bücher für 2015

Top Ten Thursday

Steffi möchte gerne wissen, welche 10 Bücher 2015 auf jeden Fall auf meiner Leseliste stehen. Da kann ich direkt mal spicken, von welchen Büchern ich im Oktober 2014 behauptet habe, dass ich sie als nächstes lesen will, da ist bestimmt was übrig geblieben 😉

5 Tage im April hatte ich vorbestellt, es wurde im Juni 2014 geliefert, seither gehört es zu den Büchern, die ich als nächstes lesen möchte. Für 2015 kommt es auf die Leseliste, weil ich das Buch auf der HomBuch im März signieren lassen möchte und bis dahin will ich auch wissen, worum es darin geht 😉

 

Bei Sechs Richtige und eine Falsche finde ich das Cover so toll, es liegt aber auch noch auf meinem SuB.

 

Solange Du da bist ist nach wie vor eine Leihgabe meiner Schwägerin und noch ungelesen 😦

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Signiert ist es zwischenzeitlich, aber noch immer nich gelesen: Pinguinwetter  

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Auch Der Puzzlemörder von Zons muss unbedingt gelesen werden, weil die Folgebände ebenfalls auf dem SuB liegen.

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Aber natürlich möchte ich auch Bücher lesen, die 2015 erscheinen:

  • Stimmen von Ursula Poznanski (3. Teil der Serie um Florin Wenninger und Beatrice Kaspary)
  • Silber – Das dritte Buch der Träume von Kerstin Gier (die am heißesten erwartete Neuerscheinung in unserer Familie)
  • Dickes Fell von Moritz Matthies (der 4. Erdmännchenband)
  • Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid von Frederik Backman (das Buch nach “Ove”)
  • Das erste Buch zur neuen Serie Codename E.L.I.A.S. von Mila Roth (da mir die “Spionin wider Willen” so gut gefällt, ist die neue Serie natürlich ein muss)

Die wundersame Geschichte der Faye Archer von Christoph Marzi

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Die wundersame Geschichte der Faye Archer
von Christoph Marzi
Verlag: Heyne
384 Seiten
erschienen im August 2013

 

Zum Inhalt:

Die Musikerin Faye Archer arbeitet in einer Buchhandlung, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Eines Tages hört sie einen Kunden, Alex Hobdon, einen Satz sagen, der sie fasziniert: „Manche Geschichten sind wie Melodien“. Faye bekommt ihn zwar nicht zu sehen, aber er hat sein Notizbuch liegen lassen. So macht sie sich bei Facebook auf die Suche nach ihm und sendet ihm eine Nachricht. Die Nachrichten wechseln hin und her und die beiden beschliessen, sich kennen zu lernen. Doch dann geschieht etwas, was die Welt von Faye Archer erschüttert und an Alex zweifeln lässt.

Meine Meinung:

Wer meinen Blog kennt, weiss, das Christoph Marzi mein Lieblingsautor ist. Auf seine Bücher bin ich durch seine Frau Tamara gestossen, die ich zunächst online und später auch im richtigen Leben kennenlernen durfte. Bevor ich mein erstes Buch von Christoh Marzi in Händen hielt, war das Genre Fantasy für mich ein Buch mit sieben Siegeln, zwischenzeitlich sind die Neuerscheinungen dieses Autors auf meiner Wunschliste, sobald ich sie entdeckt habe.

Da ich fast alle seiner Bücher gelesen habe, hat es mich irritiert, dass ich mich anfangs schwer getan habe, in die Geschichte um Faye Archer hinein zu kommen. Doch schon nach den ersten Seiten war ich gefangen vom Zauber der jungen Frau. Sie war mir von Anfang an sympathisch. Dass sie als Sängerin unter dem Namen Holly Go auftritt ist kein Zufall, die meisten werden – wie ich – sicher sofort an Holly Golightly aus “Frühstück bei Tiffany” denken. Und genau diese Geschichte ist es, die Faye und Alex verbindet, denn Alex will daraus eine Graphic Novel machen. Aber auch die Musik verbindet die beiden Menschen und spielt im Buch eine Rolle.

Wie schon so oft bei seinen Büchern hatte ich zwischendurch das Gefühl, Christoph Marzi schreibt keine Romane, sondern Märchen für Erwachsene. Sein Schreibstil zaubert mir genau so oft lebhafte Bilder vor mein inneres Auge, wie er mich tief berührt.

Das Buch unterscheidet sich nicht nur inhaltlich von den anderen Büchern des Autors, die ich besitze, denn das Cover ist auf den ersten Blick eher schlicht, es dominiert der bunte Schriftzug über der Skizze eines Straßenbildes mit dem die Atmosphäre des Buches ausgedrückt wird. Aber meiner Ansicht nach ist es kein Cover, das in einer Buchhandlung auffällt, wer nicht nach Christoph Marzi sucht, wird es möglicherweise übersehen … und verpasst etwas!

Fazit:

Für die bezaubernde, verzaubernde und zauberhafte Geschichte um Faye Archer vergebe ich fünf von fünf Eulen. Mein nächstes Buch von Christoph Marzi habe ich bereits vorbestellt, es heisst 5 Tage im April und erscheint diesen Monat im Arena Verlag.

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Lesenacht XXL bei Anka

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Anka hat zum 10. mal zur Lesenacht aufgerufen, Grund genug, um eine Extra-Large-Ausgabe zu starten. Geleseblubbert wird nicht nur heute, sondern die ganze Woche und bis zum 28. September 2013.

Da ich in den vergangenen Wochen viel zu wenig gelesen habe, will ich in den nächsten Tagen einiges nachholen 😉

Statistik Lesenacht XXL
Gelesene Bücher: 6 beendet
Gelesene Seiten am Samstag: 276 Seiten
Gelesene Seiten am Sonntag: 290  Seiten
Gelesene Seiten am Montag: 40 Seiten
Gelesene Seiten am Dienstag: 40 Seiten
Gelesene Seiten am Mittwoch: 479 Seiten
Gelesene Seiten am Donnerstag: 40 Seiten
Gelesene Seiten am Freitag: 40 Seiten
Gelesene Seiten am Samstag: 240 Seiten
Gelesene Seiten insgesamt: 1445 Seiten

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28. September 2013

Am Nachmittag habe ich mit dem Buch Krähenschrei von Torsten N. Siche begonnen und es auch beendet. Wenn ich nachher ins Bett gehe, werde ich mir auf jeden Fall nochmal ein neues Buch aus dem SuB schnappen und noch ein halbes Stündchen lesen.

Mein Fazit:Ich konnte in den vergangenen Tagen sechst Bücher / Hörbücher beenden:

  • Die wundersamte Geschichte der Faye Archer von Christoph Marzi
  • Ohne Hintern wär ich sexy von Sandra Hausser
  • Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben von Sven Hannawald
  • Die Zahlen der Toten von Linda Castillo
  • Er ist wieder da von Timur Vermes
  • Krähenschrei von Torsten N. Siche

Meine Favoriten waren Die Zahlen der Toten, absolut fesselnd, und Ohne Hintern wär ich sexy, absolut unterhaltsam. Die Autorin Sandra Hausser habe ich vor längerem als sehr sympathische Bloggerin kennengelernt  und war entsprechend gespannt auf das Buch. Er ist wieder da fand ich genial, aber Christoph Maria Herbst höre ich eh gerne. Christoph Marzí ist einer meiner Lieblingsfantasyautoren, er konnte mich einmal mehr verzaubern. Die Bio von Sven Hannawald hat mich fasziniert. Bei Krähenschrei hab ich immer auf den Kick gewartet, der kam leider nicht.

Danke an Anka, es hat viel Spaß gemacht 🙂

26. September 2013 und 27. September 2013

An beiden Tagen reichte es nur für knapp 1,5 Stunden Hörbuch im Auto.

25. September 2013

Auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause habe ich wieder rund 45 Minuten “Er ist wieder da” gehört und zusätzlich heute Abend “Die Zahlen der Toten” zu Ende gelesen, über 400 Seiten, weil es so unheimlich spannend war 😉

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24. September 2013

Auch heute habe ich es nicht geschafft, in einem Buch zu lesen, daher wieder nur ca. 40 Seiten für 45 Minuten Hörbuch.

23. September 2013

Ich habe heute im Auto 45 Minuten “Er ist wieder da gehört” und mal umgerechnet, dass das ca. 40 Seiten entspricht 😉

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22. September 2013

Nachdem wir morgens wählen waren, ich die Mittagszeit mit Blogartikel lesen verbracht habe und nachmittags Kino und Kaffee bei Freunden angesagt war, habe ich erst gegen 18.30 Uhr angefangen zu lesen und zwar die Biografie von Sven Hannawald. Gegen 21.30 Uhr habe ich sie beendet, sehr faszinierend.

Als nächstes lese ich das ebook “Ohne Hintern wär ich sexy” von Sandra Hausser weiter.

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22.50 Uhr

Nun bin ich auch am Ende vom “Hintern” angekommen und wer neugierig geworden ist, dem sei gesagt, dass  das ebook derzeit zum Sonderpreis von 99 Cent angeboten wird 🙂

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21. September 2013

1. Aufgabe ~ 21:00 Uhr
Mit welchem Buch startest du in die heutige Lesenacht?

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Kapitel 5, Seite 109

2. Aufgabe ~ 22:00 Uhr
Eignet sich dein Buch für eine Verfilmung?
Kurioserweise dachte ich beim Lesen der Frage sofort an Keanu Reeves, einen meiner absoluten Lieblingsschausspieler, und an “Das Haus am See”. Weit nach Mitternacht habe ich festgestellt, dass die Geschichte von Faye Archer etwas von “Das Haus am See” hat…
 
3. Aufgabe ~ 23:00 Uhr (von Britta)
Was glaubst Du, wieviele Seiten im Rahmen der heutigen Lesenacht (alternativ ganzer Event) insgesamt gelesen werden?
Da hat der Rotwein zugeschlagen, ich habe tatsächlich 1.200 geschrieben, obwohl ich 12.000 gemeint habe, dabei bin ich davon ausgegangen, dass rund 120 Teilnehmer im Schnitt 100 Seiten lesen heute Nacht.
 
4. Aufgabe ~ 00:00 Uhr
Welches Buch hat dich zuletzt so beschäftigt/berührt, dass du sogar davon geträum hast?
“Bestellungen beim Universum” hat mich nicht mehr losgelassen. Über das Buch hatte schon unser Arzt in der Mutter-Kind-Kur vergangenes Jahr erzählt und als ich vor wenigen Monaten per Feed-Reader noch einmal darüber gestolpert bin, habe ich es mir gekauft. Gleich beim ersten Mal “testen”, ob auch ich Bestellungen ans Universum richten kann, hat es funktioniert – es ging lediglich um einen freien Parkplatz, trotzdem hat mich das Buch und die “Bestellungen” bis in meine Träume verfolgt.

5. Aufgabe ~ 01:00 Uhr
Sei spontan! Gib der Hauptfigur eine Farbe, Ton oder Geschmack!
Das war leicht, Faye Archer schmeckt nach Erdbeere. Sie sagt über sich selber, dass sie an guten Tagen gepunktet ist und wenn sie rot trägt und ich mir diese Punkte vorstelle, dann ist sie eine Erdbeere.

6. Aufgabe ~ 02:00 UhrWie lautet dein Fazit zur heutigen Lesenacht und was sind deine Erwartungen für die kommenden Tage?

Mein Fazit für heute ist, dass ich so im Bann der wundersamen Geschichte bin, dass ich nun auch noch die letzten Seiten lesen muss. Meine Erwartungen an die kommenden Tage, das ist schwer zu sagen. Ich habe bald Urlaub und deswegen viel zu tun im Büro. Abends bin ich meist so müde, dass ich nur noch ins Bett fallen will. Wenn es klappt, würde ich gerne zwei / drei “offene Baustellen” beenden:

Ich habe noch das Buch von Sven Hannawald hier, dass ich schon seit einigen Tagen vor mir her schiebe, weil mir im Moment nicht nach einer Biografie war. Außerdem will ich unbedingt den “Hintern” von Sandra Hausser zu Ende lesen. Und im Auto läuft “Er ist wieder da”, davon kann ich momentan nicht genug bekommen, denn es ist wieder einmal eines der Hörbücher, die mich so zum Lachen bringen, dass ich beim Autofahren aufpassen muss.

Ansonsten hoffe ich auf einige interessante Tage und bin gespannt, wieviele Bücher der anderen Teilnehmer auf meiner Wunschliste landen werden 😀