52 Bücher im Mai 2015

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Das Projekt 52 Wochen habe ich in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt, daher schlage ich hier fünf Fliegen mit einer Klappe und präsentiere Euch meine fünf Bücher aus dem Monat Mai:

Runde 39: Jugendbücher – Sommernachtsschrei

Vor einiger Zeit habe ich ein Paket mit Jugendthrillern von Arena ersteigert. Dieses Buch liegt noch auf meinem SuB, andere , wie z.B. Hassblüte, Aschenputtelfluch und Rosengift und habe ich bereits gelesen:

 

Runde 40: Flirteratur – Die 15 besten Flirttips für Frauen ab 30

Madame Missou schreibt Ratgeber, die man in rund einer dreiviertel Stunde lesen kann. Bisher habe ich einen davon gelesen – Wie uns Aufräumen & Entrümpeln glücklich macht – zahlreiche andere liegen noch auf meinem SuB.

 

Runde 41: Es war einmal – Rumpelstilzchens Glück

Rumpelstilzchens Glück ist ein wunderbar illustriertes Kinderbuch, das ich hier bereits vorgestellt habe.

 

Runde 42: Bücher mit einem Frauennamen im Titel – Helga, oder: Mit der Al Qaida nach Sibirien

Im Vorfeld der Hombuch durfte ich dieses Buch lesen und die Autorin Rebecca Hohlbein interviewen.

 

Runde 43 – Wasser ist zum Waschen da – 5 Tage im April

5 Tage im April liegt noch auf meinem SuB. Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich sofort an Wasser und Wellen erinnert.

 

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Piper und das Rätsel der letzten Uhr von Christoph Marzi

Piper und das Rätsel der letzten Uhr von Christoph Marzi
erschienen 2013
im Arena Verlag
mit Illustrationen von Kristina Andres

 

Zum Inhalt:

Piper ist 11 Jahre alt und wohnt ein paar Tage bei ihrem Onkel George, weil ihre Eltern auf einer Reise sind. George ist der Bruder ihrer Mutter und wohnt in Buckbridge-in-the-Moor, einem kleinen Dorf mit einer einzigen Straße. Ihren MP3-Player hat sie im Auto ihrer Eltern vergessen und mit dem Handy hat sie keinen Empfang, deshalb ist ihr langweilig.

Sie setzt sich in einen Schrankkoffer, den sie in ihrem Zimmer gefunden hat, und blättert in ein paar Büchern, als plötzlich der Deckel des Koffers zuknallt. Als sie den Deckel wieder öffnet befindet sie sich in einem schwarz-weißen Wald (“Septemberland”) mit Tieren, die sprechen können. Sie trifft auf einen Mann, der sich der “Rastlose” nennt und der ihr sagt, dass sie drei Rätsel lösen muss, um wieder nach Hause zu kommen. Dabei bekommt Piper Hilfe von einem Jungen, der ihr verrät, dass schon viele Kinder vor ihr das Rätsel nicht lösen konnten und nicht mehr nach Hause gekommen sind.

Meinung zum Buch:

Meine Tochter musste für die Schule eine Buchbesprechung vorbereiten und da ich ein großer Fan von Christoph Marzi bin, habe ich dieses Buch für sie gekauft. Sie ist im Vergleich zu mir jemand, der nur notgedrungen liest und ein Buch mit 190 Seiten hat ihr einiges abverlangt. Daher dürfte ihre positive Meinung, das Buch habe ihr gut gefallen, weil es meistens spannend sei und nie langweilig werde, um so höher einzustufen sein.

Damit ich sie bei ihrer Buchvorstellung unterstützen konnte, habe ich das Buch natürlich auch gelesen. Die Geschichte selbst ist spannend, phantasie- und geheimnisvoll und hatte eine Wendung, mit der selbst ich nicht gerechnet hatte. Mir haben es besonders die Illustrationen angetan. Kristina Andres hat die Geschichte wunderbar in Bilder umgesetzt.

Handlung und Buch zusammen ergeben ein tolles Paket, für das ich gerne fünf von fünf Eulen vergebe.

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(44) ein Buch das 2013 erschienen ist.

Challenge der Gegenteile

ein Buch, welches in einer fiktiven Welt spielt

 

Es handelt sich hier zum Teil um eine Gastrezension meiner Großen. Ich habe die Inhaltsangabe einem Entwurf meiner Großen entnommen und – in leicht geänderter Form – für die Rezension übernommen.

Edelsteintrilogie von Kerstin Gier

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Die Edelsteintrilogie ist irgendwie an mir vorbei gegangen, bis ich ein Making of von Rubinrot im Fernsehen gesehen und mir den Film im Kino angeschaut habe. Direkt danach habe ich mir Saphirblau und Smaragdgrün als Hörbuch gekauft und im November das zweite Mal angehört, einfach, weil ich eine bezaubernde Geschichte gebraucht habe 🙂

Den Inhalt kopiere ich direkt aus meiner Kinoreview:

Die 16jährige Gwendolyn ist das schwarze Schaf der Familie, sie hält sich weder an eine Kleiderordnung, noch kann sie sich mit ihrer feinen Verwandtschaft identifizieren – ganz anders ihre Cousine Charlotte, die ihr Leben lang darauf vorbereitet wurde, ab ihrem 16 Lebensjahr durch die Zeit zu reisen und für die Loge des Grafen von St. Germain Aufträge zu erledigen. Dumm nur, dass nicht Charlotte diejenige ist, die das Gen in sich trägt, sondern Gwendolyn. Gwenny, die weder Sprachen, noch Selbstverteidigung oder Geschichte studiert hat, um sich auf diese Aufgabe vorzubereiten, wird nun ins kalte Wasser geworfen. Zur Seite gestellt wird ihr Gideon de Villiers, Charlottes gutaussehender Freund, der die tolpatische Gwenny am liebsten loswerden würde. Ihre Aufgabe wird es sein, das Blut aller zwölf Zeitreisenden in die Zeitmaschine einzuspeisen, damit sich der Blutkreis der zwölf schliesst. Da die meisten Zeitreisenden bereits verstorben sind, müssen Gwenny und Gideon sie in der Vergangenheit aufsuchen. Doch Gwendolyn ist nicht bereit, einfach zu tun, was man ihr sagt, sie hinterfragt alles und bezweifelt das Gute am Auftrag der Loge…

Von Rubinrot über Saphirblau bis zu Smaragdgrün lernen Gideon und Gwen sich schätzen und lieben. Allerdings werden ihre Gefühle immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Der Untertitel lautet LIEBE GEHT DURCH ALLE ZEITEN und das ist hier sprichwörtlich gemeint.

Meine Meinung zu Rubinrot gilt auch für die beiden Folgebände: phantastisch, romantisch, rührend und stellenweise auch sehr humorvoll. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und die beiden Hörbücher habe ich beim ersten Mal sofort durchgehört, nun, beim zweiten Mal, höre ich Dinge heraus, die mir beim ersten Mal gar nicht aufgefallen sind und geniesse die Geschichte sehr.

***

Die Rezension erfolgt mit leichter Verspätung, aber Smaragdgrün ist natürlich geradezu prädestiniert, um die Farbe HELLGRÜN bei der Regenbogenchallenge zu erfüllen 🙂

Hassblüte von Agnes Kottmann

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Dieses Buch habe ich im Oktober aus meinem SuB gezogen, weil ich ein lilafarbenes Cover für die Regenbogen-Challenge “abhaken” wollte. Gelesen habe ich das Buch auch noch im Oktober, aber für die Rezension hat es leider nicht mehr gereicht, die kommt jetzt:

Zum Inhalt:

Robin meldet sich bei der Telefonseelsorge, er plant einen Amoklauf, doch kurz darauf stürzt er vom Balkon und ist tot. Michelle, zu der er Kontakt gesucht hat, wird klar, dass ihr Verhalten und auch das ihrer Freunde Robin mit zu dem gemacht haben, was er vor seinem Tod war, ein einsamer Junge. Sie glaubt nicht an einen Unfall und nach und nach scheint es, als ob sie recht haben könnte.

Meine Meinung:

Robin plante einen Amoklauf, schnell wird klar, dass es in diesem Buch um Mobbing geht und im Laufe des Buches wird klar, was wer Robin angetan hat und wieso ihn das zu seinem Plan getrieben hat.

Es handelt sich um einen Arena-Thriller, von denen ich zwischenzeitlich einige gelesen habe und die mir auch im Großen und Ganzen gefallen habe. Alle beschäftigen sich mit einem Thema, mit dem man sich als Jugendlicher, aber auch aus Sicht eines Erwachsenen identifizieren kann.

Leider ist dies nicht der beste Arena-Thriller, den ich kenne. Die ersten 100 Seiten fand ich sehr mühsam zu lesen, es kam keine richtige Spannung auf, die mich angetrieben hätte, die Seiten “zu fressen”. Nach einem zweiten Unfall nimmt die Handlung dann etwas Fahrt auf, allerdings empfand ich das Ende als sehr unrealisitisch.

Dem kann ich zwei positive Aspekte entgegen setzen, zum einen hat die Autorin es geschafft, dass ich immer wieder andere Personen verdächtigt habe, Schuld an den beiden Unfällen zu sein, darüber hinaus regt die Geschichte stellenweise zum Nachdenken an. Leider kommen die Passagen, in denen die Protagonistin ihren künftigen Umgang mit ihren Mitmenschen überdenkt, zu kurz.

Kastanie

[Kurz-Rezension] Aschenputtelfluch von Krystyna Kuhn

Schon im November 2012 habe ich eine Reihe mit Arena-Thrillern erstanden, die ich nun nach und nach lese:

Aschenputtelfluch von Krystyna Kuhn ist 2009 erschienen und empfohlen für Leser zwischen 12 und 15 Jahren.

Zum Inhalt:

Jule Wunsch geht in Erfüllung, sie erhält ein Stipendium für das Internat Ravenhorst. Bereits auf der Hinfahrt lernt sie die ersten neuen Mitschüler kennen. Kaum angekommen, stürzt eine Schülerin zu Tode. Jule ist irritiert, dass scheinbar jeder gleich am nächsten Tag zur Tagesordnung übergeht. Aber mit ihren Fragen stösst sie bei den Mitschülern auf taube Ohren. Nach und nach passieren merkwürdige Dinge und als Jule durch Zufall Zugang zum Tagebuch der toten Kira erhält, stellt sie fest, dass man dem Mädchen genau so zu Leide gelebt hatte, wie ihr nun.
Meine Meinung:
Die Autorin hat hier einen spannenden, wenn auch teilweise vorhersehbaren, Jugendthriller geschaffen. Auch dieses Buch konnte ich erst wieder aus der Hand legen, als ich es zu Ende gelesen hatte.
Lediglich am Ende hätte ich mir etwas “mehr” gewünscht, allerdings möchte ich dazu gar nicht mehr schreiben, weil ich Bedenken habe, zuviel verraten zu können.
Das Thema Mobbing ist heute vermutlich so aktuell wie nie zuvor, Krystyna Kuhn hat es geschafft, eine Geschichte aufzubauen, die nicht nur gut unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Ich vergebe daher 4 von 5 Sternen.
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Mit diesem Buch erfülle ich Aufgabe Nr. 12 von Hufies “Auf den SuB mit Gebrüll” Lesechallenge: Lese einen Thriller.
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Aus Zeitgründen

halte ich meinen Beitrag zu 52 Bücher heute ganz kurz. Das Fellmonsterchen will das schönste und das hässlicheste Cover sehen.

Zu einem Cover, das mich gar nicht angesprochen hat, habe ich kürzlich schon einen Artikel geschrieben, deswegen möchte ich an dieser Stelle gar nicht darauf eingehen.

Einige meiner Lieblingscover zieren Bücher meines Lieblingsautor Christoph Marzi. Eines davon ist Memory – Stadt der Träume. Die Geschichte spielt größtenteils auf einem Friedhof, aber seht selbst: