Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief von Holly Grant

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Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief
von Holly Grant
erschienen am 11. Mai 2015
bei DHV-Der Hörverlag

  • Inhalt

Anastasia McCrumpet ist 11 Jahre alt, als sie eines Tages von der Schulsekräterin Miss Sneed sie aus dem Unterricht geholt wird. Zwei Großtanten, die sie noch nie gesehen hat, erwarten sie und nehmen sie mit.  Tante Prim und Tante Prude erzählen Anastasia, dass ihre Eltern einen Staubsaugerunfall hatten und sich daher derzeit nicht um sie kümmern können.

Im Haus von  Tante Prim und Tante Prude angekommen, begegnet Anastasia Pudeln mit Metallgebissen und einem Gärtner, der einen Käfig auf dem Kopf trägt. Anastasie gibt sich ihrer Neugier hin und schwebt bald in Gefahr.

  • Protagonistin

Anastasia ist sich sicher, dass ihre Eltern ihr noch nie von den beiden Großtanten erzählt hat, doch sie muss ihnen vertrauen, wenn ihre Eltern gerade nicht für sie da sein können. Eigentlich müsste man meinen, dass Anastasia zu vertrauenswürdig ist, weil sie mit zwei Fremden mit geht. Doch die beiden Tanten wissen so viel von ihrer Familie, was zumindest vermuten lässt, dass Alles seine Richtigkeit hat. Das alte Haus ist ihr unheimlich und sie fühlt sich nicht wohl in ihrer neuen Umgebung.

  • Zur Geschichte

Ich habe das Hörbuch zusammen mit meinen beiden Töchtern gehört. Der Stil der Autorin hat mir gut gefallen, er ist auf jeden Fall altersgerecht. Allerdings ist die Altersempfehlung mit 10 Jahren angegeben und meiner Meinung nach könnte dieses höher angesetzt werden, weil es stellenweise wirklich gruselig ist.

Mir selbst ist es schwer gefallen, in die Geschichte hinein zu kommen, im Umkehrfall waren meine Kinder zunächst sehr gebannt, aber dann leider auch sehr schnell gelangweilt und haben nur noch mit halbem Ohr zugehört. Schlussendlich haben wir das Hörbuch während der zweiten CD abgebrochen, weil es weder die Kinder, noch mich wirklich in den Bann ziehen konnte.

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Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid von Fredrik Backman

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Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
von Fredrik Backman
erschienen am 22. Juni 2015
bei Fischer Krüger
Hardcover
aus dem Schwedischen von Stefanie Werner
Preis 19,99 EUR
ISBN: 978-3-8105-0481-4

  • Inhalt

Oma ist 77 Jahre alt als sie krank wird und stirbt. Für Elsa, 7 Jahre alt, bricht erst einmal eine Welt zusammen, denn Oma war ihr bester und einziger Freund. Aber Oma hat in den sieben Jahren von Elsas Leben eine Märchenwelt für Elsa aufgebaut, in die sich das Mädchen flüchten kann. Doch Oma hat bereits zu Lebzeiten dafür gesorgt, dass Elsa Aufgaben in der realen Welt lösen muss und so macht sich Elsa auf den Weg.

  • Protagonisten

Oma ist 77 Jahre alt, Ärztin und im Grunde ein etwas chaotischer, aber direkter Mensch, was allerdings häufig auf Unmut in ihrer Umgebung stösst. Oma ist bereits zu Beginn des Buches krank und stirbt.

Elsa ist 7 Jahre alt und “altklug” bezeichnet sie wohl am besten. Sie verbessert Erwachsene, wenn diese sich falsch ausdrücken, ihr Wissen hat sie durch Wikipedia genährt, sie steht auf Apple-Produkte und ich könnte mir vorstellen, dass sie Erwachsene nerven könnte.

  • Cover

Auf dem Cover ist – so vermute ich – Elsa von hinten zu sehen, die einen Brief in der Hand hält. Der Stil ist dem des “Ove-Buches” sehr ähnlich, so dass es einen Wiedererkennungseffekt hat.

  • Handlung

Die Geschichte spielt in zwei Welten. Da ist zum einen Elsas Phanstasiewelt, in die sie sich schon geflüchtet hat, als Oma noch lebte. Der andere Teil der Handlung spielt sich in der realen Welt ab und das meiste passiert in dem Haus, in dem außer Elsa noch zahlreiche andere Personen wohnen.

  • Meinung zum Buch

Nach “Ein Mann namens Ove” war ich sehr auf das zweite Buch des Autors gespannt. Da “Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid” aber etwas ganz anderes ist, war ich anfangs sehr irritiert, denn Fredrick Backman lässt eine Märchenwelt aufleben und damit hatte ich nicht gerechnet.

Das Buch ist witzig, keine Frage, insbesondere so lange Oma noch lebt, weil die schrullige Frau immer genau das macht, was ihr gefällt. Ich bin schon auf den ersten Seiten nicht mehr aus dem Grinsen herausgekommen, weil der Autor so bildhaft beschreibt, was Oma angestellt hat, dass ich sie vor mir gesehen habe.

Die Geschichte wird aus der Sicht eines altklugen Kindes erzählt, das war am Anfang recht unterhaltsam, hat aber irgendwann gestört. Insbesondere die Beschreibung, wer wie zum wem steht und wo wohnt war eigentlich ganz logisch erklärt, aber am Ende dennoch so verwirrend, weil mir sehr viele Namen um die Ohren geflogen sind, die ich zunächst nicht zuordnen konnte.  Zitat: “Es ist ein bisschen kompliziert.”

Was mir positiv aufgefallen ist, sind die vielen Hinweise auf andere Bücher und Filme, der Schal von Gryffindor, die X-Men … und andere mehr.

Doch ich habe mich sehr sehr schwer getan, in die Geschichte hinein zu kommen. Da ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe, habe ich nicht abgebrochen, obwohl mir das Spaß an diesem Buch zwischendurch vergangen ist. Die Märchenpassagen nehmen sehr viel Platz in dieser Geschichte ein, aber nicht nur, dass sie mich fesseln konnten, ich habe begonnen, sie quer zu lesen, weil sie mich nicht an das Buch gebunden haben.

Nach ungefähr einem Viertel des Buches habe ich in der Leserunde gepostet, dass das Buch sehr zäh ist und mir wurde gesagt, es würde sich lohnen, durchzuhalten, weil insbesondere das letzte Drittel sehr ansprechend wäre. Entsprechend habe ich mich regelrecht durch das Buch gequält auf der Suche nach dem Punkt, an dem mich die Handlung begeistern konnte.

Es war ein schwieriges Unterfangen. Zwar hat sich die Märchenwelt nach und nach der Realität angenähert, aber mir hat das gewisse Etwas gefehlt, was mich an ein Buch fesselt. Ich muss meiner Kollegin aus der Leserunde recht geben, tatsächlich konnte mich die Geschichte im letzten Drittel doch noch begeistern, doch bis dahin war es kein Lesevergnügen.

  • Fazit

Wer “Ove 2.0” erwartet, sollte nicht zu diesem Buch greifen, weil es völlig anders ist, als das Ove-Buch. Oma hat mir viel Spaß gemacht, doch sie musste leider viel zu früh gehen. Sicherlich ist das Buch phantasievoll, es gibt nicht nur humorvolle Passagen, sondern auch nachdenkliche Anstösse und die Wendungen, die die Geschichte nimmt, sind gut konstruiert und teilweise auch spannend, aber überzeugen konnte mich “Oma” nicht und daher reicht es nur für drei Eulen.

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 Challenge der Gegenteile

Ein Buch mit guten Fabelwesen

Endlich! von Ildikó von Kürthy

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Endlich! von Ildikó von Kürthy

 

  • Inhalt

Die 40-jährige Vera, in Stade angesehen, gut situiert, eigenes Haus, erfolgreicher Ehemann, gelegentliche Aufträge als Freiberuflerin, ereilt ein Hilferuf von Johanna Zucker, ihres Zeichens Freundin und Mutter von Veras Patenkind Sammy. Johanna möchte sich unters Messer legen und bittet Vera für einige Wochen nach Berlin zu kommen und sich um Sammy zu kümmern.

In Berlin angekommen findet Vera heraus, dass ihr Mann Marcus, mit dem sie seit acht Jahren verheiratet ist, sie betrügt. Mit Hilfe von Johanna und neuen Freunden nimmt sie den Kampf um ihren Mann auf…

  • Protagonisten

Vera wird als Frau dargestellt, die sich in der Rolle einer Unternehmersgattin, in die sie hineingepresst wurde, gar nicht wohl fühlt. So flüchtet sie gelegentlich zu ihren Freundinnen, von denen eine fremd geht und die andere eher etwas durchgeknallt wirkt. Der Ehemann blieb für mich recht farblos, gleiches gilt für die Freunde. Eine Ausnahme bildet hier lediglich der schwule Türke Erdal, der auf mich aber schon wieder zu überzogen wirkte.

  • Gedanken zum Buch

Der Schreibstil von Ildikó von Kürthy hat mir grundsätzlich gefallen. Was mir eher gelangweilt hat, war, dass die Protagonistin mit ihren Gedanken immer wieder abdriftet und in Erinnerungen schwelgt, so dass ich mich mehrfach dabei ertappt habe, wie ich ganze Absätze übersprungen habe, weil mich nur die gegenwärtige Handlung fesseln konnte. Das Ende hatte ich so nicht erwartet, was mich positiv überrascht hat, allerdings hat sich das befriedigende Gefühl nicht eingestellt, das ich erwarte, wenn ich ein Buch zuklappe.

Gut gefallen haben mir die Zitate von bekannten Persönlichkeiten, mit denen die Autorin jedes Kapitel beginnt, genau wie die Illustrationen, die immer passend zur entsprechenden Handlung gestaltet sind.

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Die Idee zur Handlung hat mich überzeugt, gleiches gilt im Großen und Ganzen auch für die Umsetzung der Idee. Allerdings spricht es weder für ein Buch, dass ich dazu verleitet werde, Abschnitte zu überspringen, noch, dass ich ein Buch unbefriedigt zuklappe. Daher reicht es nur für 3,5 von 5 Eulen.

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Verlags-vielfalt-Challenge 2.0

Wunderlich Verlag

Challenge der Gegenteile

Ein Hardcover mit Schutzumschlag

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Süße Lügen von Millie Criswell

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Süße Lügen von Millie Criswell
erschienen am 29. August 2014
im Verlag Edel eBooks
ISBN 9783955305741
Preis: 4,99 € – Es handelt sich um einen Doppelband mit den Titeln “Ein Anwalt zum Verlieben” und “Süße Lügen” mit insgesamt 636 Seiten.

 

  • Inhalt

Mia DeNero ist Bodyguard und hat sich mit ihrer Agentur selbständig gemacht. Einer ihrer ersten Klienten ist der Schriftsteller Nick Caruso, der ein Buch über die Mafia schreibt und deshalb befürchtet, dass die Mafia ihm etwas antun könnte. Um ihn rund um die Uhr beschützen zu können, lässt Mia Nick bei sich wohnen. Doch Nick ist nicht der, für den er sich aus gibt. Er ist ein FBI-Agent, der in Little Italy, einem Stadtviertel von Baltimore, ermittelt und dafür ihre Kontakte benötigt.

  • Protagonisten

Mia DeNero hatte immer das Gefühl, im Schatten ihrer Schwester Angela zu stehen. Mit der Agentur will sie sich den Respekt ihrer Eltern verschaffen. Als sie Nick begegnet, sieht sie zunächst nur seine unmoderne Kleidung und seine Brille, erst nach und nach entdeckt sie, was unter der Hülle steckt.

Nick Caruso ist ein gut aussehender Mann, der sich für eine Ermittlung in einen unscheinbaren Schriftsteller verwandeln muss. In seinem Beruf als Agent beim FBI geht er auf. Da er kein Interesse an einer festen Beziehung hat, spielt es für ihn keine große Rolle, dass dadurch das Privatleben oft auf der Strecke bleibt.

Wie schon im Buch Ein Anwalt zum Verlieben lernt der Leser außerdem in zahlreichen Nebenrollen „La Famiglia“, die große Verwandtschaft von Mias Schwager John, kennen. Einige Mitglieder der Familie sind ein wenig eigen, was sie teilweise nur bedingt sympathisch erscheinen lässt, aber natürlich halten alle zusammen, wenn es wichtig und angebracht ist. In diesem Buch ist es mir wesentlich leichter gefallen, die Namen den einzelnen Familienzweigen und Generationen zuzuordnen, schließlich kannte ich sie bereits aus dem Vorgängerbuch.

  • Aufmachung

Das Cover ist keines von denen, die direkt ins Auge stechen, dafür ist es zu unauffällig. Es ist romantisch gehalten und passt zur Geschichte.

Was mir gut gefallen hat, sind die Überschriften der einzelnen Kapiteln, denn dabei handelt es sich um Filmzitate:

Das Leben geht ganz schön schnell vorbei. Wenn du nicht ab und zu stehen bleibst und dich umschaust, könntest du es verpassen.

Ferris macht blau

(Kapitel 5)

  • Handlung und Fazit

Mir hat dieses Buch über die zweite DeNero-Schwester besser gefallen, als Ein Anwalt zum Verlieben. Die Geschehnisse um die italienische Großfamilie nehmen hier nicht so viel Platz ein, sondern die Handlung dreht sich stärker um die Protagonisten, allerdings hat die Autorin keinen reinen Liebesroman geschaffen, sondern mit der italienischen Mafia auch einen Touch von Spannung einfließen lassen.

Wenn mich bereits die Geschichte um Angela fesseln konnte, so gilt das für dieses Buch erst recht. Die Geschichte hat mich den halben Nachtschlaf gekostet, aber ich musste das eBook unbedingt zu Ende lesen. Ein Indiz dafür, dass ich mich gut unterhalten gefühlt habe und daher vergebe ich fünf von fünf Eulen.

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Sommerurlaubswichteln 2015

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Nachdem wir unsere Pakete vom Frühlingswichteln ausgepackt haben, haben wir schon kurze Zeit später die Anmeldung für das Sommerurlaubswichteln geöffnet und vor allem gegen Ende August ist eine Vielzahl von Wichtelpaketen durch die Republik gewandert.

Ich wurde von Angi und Mandy bewichtelt.

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Vielen Dank an Euch beide. Ein Hörbuch habe ich bereits durch und bin begeistert. Von Andreas Franz habe ich bereits zwei andere Bücher auf dem SuB liegen, es wird wohl langsam Zeit, dass ich mal eines von diesem Autor lese 🙂

Meine Wichtelpakete sind dieses Mal an Mella und Thea gegangen.

Das beste Buch der Welt von Peter Stjernström

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Das beste Buch der Welt
von Peter Stjernström
350 Seiten
erschienen im DuMont Buchverlag
am 09. Oktober 2014
ISBN 978-3832197575

 

  • Inhalt

Titus Jensen war ein erfolgreicher schwedischer Autor bevor er dem Alkohol verfallen ist, mittlerweile tritt er nur noch in der Show von Eddie X auf, der ihm kurz vor seinem Auftritt ein Buch überreicht, aus dem er dann theatralisch vorliest und sich dabei für das Publikum zum Affen macht.

In einer alkoholgeschwägerten Nacht sprechen Titus und Eddie X darüber, was ein Buch haben müsste, um das beste Buch der Welt zu werden.

Titus lässt die Idee nicht mehr los und er vertraut sich seiner Agentin an, die wiederum mit einer Verlegerin spricht. Er erhält die Möglichkeit, genau dieses Buch zu schreiben, allerdings unter der Auflage, die Finger vom Alkohol zu lassen. Die Sache lässt sich gut an, aber Titus hat nicht damit gerechnet, dass auch Eddie X die Idee nun in die Tat umsetzen wird und so beginnt ein Zweikampf um die Veröffentlichung des besten Buches der Welt.

  • Protagonist

Der Protagonist Titus Jensen möchte möglichst viele Genres in seinem Buch unterbringen, Kochbuch, Diätratgeber, Lebenshilfe, Psychologie, Krimi, Thriller. Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass der Autor Peter Stjernström diese Liste für sich selbst ebenfalls abhakt, so dass es zu einer Aneinanderreihung von Kapiteln kommt, in denen Titus die Entwicklung seines Traumes verfolgt, die ich aber nicht zu einem Ganzen verbinden konnte.

  • Handlung

Nach einem Viertel des Buches habe ich gedacht, dass nun irgendwann der Punkt kommen müsste, an dem mich das Buch fesseln kann, was allerdings nicht der Fall war. Nach der Hälfte des Buches war ich kurz davor, es abzubrechen, aber das Buch gilt in Schweden angeblich als ultimativer Bestseller, also wollte ich wissen, was genau dem Buch diese Bezeichnung verschafft. Daher habe ich zu diesem Zeitpunkt begonnen, die Seite zu überfliegen, anstatt sie zu lesen. Doch auch bei Dreiviertel des Buches wartete ich noch auf den großen Knall, der mich von der Geschichte überzeugen konnte und ich habe lediglich weiter gelesen, weil ich dachte, dass ich es nun sowieso schon fast geschafft hätte. Einzig der “Kriminalfall” gegen Ende konnte mich ansatzweise an das Buch fesseln, allerdings muss man erst einmal so lange durchhalten.

  • Fazit

Mit viel gutem Willen für das letzte Viertel des Buches vergebe ich noch drei von fünf Eulen, aber ich gehe davon aus, dass das Buch bei mir recht schnell in Vergessenheit geraten wird.

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ein Buch, das mehr als 333 Gramm wiegt

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Challenge der Gegenteile

ein Buch mit einem Protagonisten