Der Mann in Nachbars Garten von Elke Becker

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Der Mann in Nachbars Garten von Elke Becker

erschienen am 08. Juli 2014 bei amazon Publishing

eBook-Preis: 4,99 EUR

Taschenbuch: 9,99 EUR

 

Nach “Ticket ins Glück” und “Yoga ist auch keine Lösung” ist “Der Mann in Nachbars Garten” der dritte Roman, den ich von Elke Becker gelesen habe.

 

Zum Inhalt:

Eva ist endlich am Ziel ihrer Träume angekommen. Sie lebt und arbeitet in London und der Umzug ihres Freundes Sascha steht kurz bevor… eigentlich.

Aber nicht nur, dass Sascha hat es sich anders überlegt – am Telefon teilt er Eva mit, dass er Deutschland nicht verlassen wird – Eva selbst wird von ihrer Familie nach Deutschland zitiert und soll für einige Zeit in ihren Heimatort zurückkehren, weil ihre Eltern einen Autounfall hatten und ihr Vater auf Evas Hilfe angewiesen ist. Die Agentur, für die Eva als Grafikerin arbeitet, gewährt ihr die Möglichkeit, vorübergehend von Deutschland aus am Projekt weiter zu arbeiten und so packt die junge Frau ihren Koffer und zieht in ihr Elternhaus zurück, wo ihr Vater sich gerne von vorne bis hinten bedienen lassen möchte.

Während sie sich um den Garten ihrer Eltern kümmert, begegnet sie dort David, dem Lebensgefährten ihrer Nachbarin, der nicht nur die Damen des Ortes in Scharen um den Verstand bringt, sondern auch Eva in ein Gefühlschaos stürzt.

 

Die Protagonisten:

Eva ist eine zauberhafte junge Frau, die eigentlich dachte, mit Sascha ihre große Liebe gefunden zu haben, um dann festzustellen, dass die Trennung gar nicht so weh tut, wie sie sich das im ersten Moment vorgestellt hatte.

Mit David hat sie vor vielen Jahren einmal zusammen gearbeitet, aber da sie zu dieser Zeit gerade schwer verliebt in Thomas war, hat sie ihn damals nicht wahr genommen – ganz im Gegensatz zu David, dem sie bereits früher aufgefallen war. Und so kommen die beiden ins Gespräch.

Evas Familie ist ein bunter Haufen. Ihr Bruder und seine Frau halten die Familie zusammen, der Vater führt sich wie ein Pascha auf, der sich von hinten bis vorne bedienen lassen würde und Evas Mutter ist entsprechend eine Seele von einem Menschen. Und alle sind sie auf ihre Art sehr Liebenswert.

In einer Nebenrolle trifft der Leser auf Lena, die Protagonistin aus “Yoga ist auch keine Lösung”, die ihre Freundin Eva so gut wie möglich unterstützt.

 

Das Cover:

Passender kann das Cover wohl kaum sein – ein Gartenzaun und dahinter die Rückseite eines Mannes, die sich mehr als nett anschauen lässt. Wer dann seinen Blick noch von dem Hintern los reißen kann 😀 dem werden nicht nur die Herzchen am Zaun auffallen, sondern auch der Obstbaum mit der herzförmigen Krone im Hintergrund.

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Meine Meinung:

Bei den letzten beiden Romanen von Elke Becker ist mir verstärkt aufgefallen, dass sie Landschaften sehr bildhaft beschreibt. Während es in den beiden erstgenannten Romanen aber um Sonne, Strand und Meer geht, spielt diese Geschichte in einem deutschen Dorf, das der / die eine oder andere so bestimmt wiedererkennen dürfte, zumindest all diejenigen, die – wie ich – samstags immer den Hof oder die Einfahrt kehren mussten, damit es im Dorf kein Gerede gibt.

Was die drei Romane verbindet, es sind alles typische Frauenromane mit vorhersehbarem Happyend, aber das ist ja auch genau das, was ich von dieser Art von Romanen erwarte. Abgerundet wird die Handlung in diesem Fall durch den griesgrämigen Vater, mit dem sich die Protagonistin anlegt, weil es eben nicht immer so laufen kann, wie der Herr sich das vorstellt. Um ehrlich zu sein, habe ich gelegentlich meinen eigenen Vater zwischen den Zeilen entdecken können, der mich mit seiner Sturheit manchmal auf die Palme bringt 😉

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht. Das Buch ist so strukturiert, dass die Handlung nicht nur aus der Sicht von Eva aufgezeigt wird, sondern dass auch Davids Sicht beleuchtet wird. Durch die Überschriften ist für den Leser immer klar erkennbar, wer sich gerade zu Wort meldet.

Einmal mehr gibt es auch für dieses Buch von Elke Becker eine Leseempfehlung und fünf von fünf Eulen von mir.

Weitere Infos zum Buch findet Ihr auf dem Blog und der Facebookseite der Autorin.

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