Blutspeer von Daniel Oliver Bachmann

Blutspeer von Daniel Oliver Bachmann
erschienen am 08. August 2013
im Carlsen Verlag unter dem Label Instant Books
217 Seiten
ISBN 978-3-646-80013-5
2,99 Euro

Das neue digitale Label INSTANT BOOKS vom Carlsen Verlag steht für “schnelle süffige Lektüre in den Genres “Thrill” und “Romance”.
Zum Inhalt:

Der Journalist Quetsch versucht nach dem Rummel um seinen letzten Fall am Kaiserstuhl abzuspannen, doch schon nach kurzer Zeit erhält er Besuch von Dr. Julia Dankert. Die Frau teilt ihm mit, dass ihr Mann, Professor Dr. Gebhard Dankert ums Leben gekommen ist, sie möchte, dass Quetsch den Mörder findet.

Der Tote war ein Antibiotike-Guru, doch im Hintergrund hat er sich mit den Möglichkeiten der Naturheilkunde beschäftigt. Er stand kurz vor dem Durchbruch, ein pflanzliches Heilmittel zu finden, dass die medizinische Versorgung revolutioniert hätte, die Pharma-Industrie hatte allen Grund, den Mann aus dem Weg zu räumen.

Quetsch´ Reise führt ihn von Baden-Baden nach Afrika und in ein Netz aus Intrigen.

 

Meine Meinung:

Direkt mit dem ersten Abschnitt des Buches befindet sich der Leser schon mitten in der Geschichte, nämlich dem Besuch der Witwe beim Journalisten Quetsch. Die Spannung, die mich schon auf den ersten Seiten erfasste, hielt sich leider nicht auf diesem Niveau. Der Autor schaffte es zwar immer wieder einmal, meine Neugier zu wecken, in dem er Wendungen in die Geschichte einfliessen lässt, aber das Buch hat mich insgesamt nicht so sehr gefesselt, dass ich es am liebsten von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen hätte.

Das liegt in meinem Fall daran, dass Daniel Oliver Bachmann vieles, was nur Nebensächlich ist, sehr detailiert ausführt, was mich stellenweise dazu verführt hat, Absätze zu überspringen. Das habe ich in der zweiten Hälfte des Buches vermieden, da hatte ich nämlich das Gefühl, dass mir Zusammenhänge fehlen, doch das lag nicht daran, dass ich sie überlesen hatte, sondern daran, dass sie schlichtweg fehlten. Die Handlung wurde mir zu undurchsichtig, die Wendungen erzeugten keine Spannung mehr, sondern verlängerten die Geschichte nur unnötig, so dass nicht einmal das Ende befriedigend war.

Leider hat das eBook nicht gehalten, was ich mir vom Klappentext versprochen hatte.

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