[Rezension] Dead Nerd von Manuel Schenk

P1140785

Dead Nerd: oder Wie ich lernte, das Leben vor dem Tod zu lieben

von Manuel Schenk

ISBN 978-1479396634

CreateSpace Independent Publishing Platform

erschienen am 27. September 2012

***

Mella durfte im Juni neun Bücher von Manuel Schenk verlosen, Aufgabe der Teilnehmer war es dabei,  sich Gedanken darüber zu machen, welche Wunschsignatur man haben möchte, sofern man eines der Bücher gewinnt.

Ich habe mir ein Zitat von William Somerset Maugham gewünscht: “Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält.”

P1140819

Aufgrund der sehr positiven Rezensionen von Susanne und Mella habe ich das Buch bereits gelesen und nun folgt auch endlich meine Rezension:

Zum Inhalt:

Roland, ein Informatikstudent, Mitte 20, verkörpert genau das, was man sich im Allgemeinen unter einem Informatikstudenten vorstellt: dicke Brille, Computerspiele, schlafen bis in die Puppen.

Doch eines Tages steht der Sensenmann vor der Tür und möchte ihn mitnehmen, als er aber einen Blick auf Roland und sein Leben wirft, bekommt er Mitleid und gibt dem jungen Mann eine Woche, um das nachzuholen, was er verpasst hat, was aber jeder Mann in seinem Leben getan haben sollte.

Seinem Kumpel Ulf kann er zwar nicht erzählen, was ihn dazu bewegt hat, plötzlich “zu leben”, aber der begleitet ihn gerne und hin und wieder schaut auch Gevatter Tod vorbei, um nach dem rechten zu sehen.

 

Meine Meinung:

Manuel Schenks Geschichte um den Computerfreak Roland ist sehr unterhaltsam, macht aber auch ein bisschen nachdenklich, denn wahrscheinlich hat jeder von uns irgendwas, oder vermutlich sogar mehrere Dinge, die er vor seinem Tod noch “erledigt” wissen will.

Die Protagonisten des Buches kann man allesamt ins Herz schliessen:

Roland ist ein chaotischer Nerd, der jeglisches Klischee eines Informatistudenten erfüllt, Ulf dagegen ist mega peinlich und im echten Leben möglicherweise ein Grund zum Fremdschämen, aber zusammen sind sie ein Gespann, über das man einfach nur schmunzeln kann und auch der Tod wirkt in diesem Buch auf seine Art sympathisch.

Der Leser wird direkt in die Handlung katapultiert und auch sonst schweift der Autor nie groß ab. Dadurch hat das Buch leider weniger als 200 Seiten, was sehr schade ist, denn das Lesen hat mir riesigen Spaß gemacht und an der einen oder anderen Stelle habe ich mir bekannte Studenten wieder erkannt 😉

“Dead Nerd” ist mit Sicherheit kein Buch, dass sich ausschliesslich an Nerd oder Informatiker richtet, sondern eignet sich für jeden, der einfach mal wieder gut unterhalten werden will.

Ich vergebe daher 5 von 5 Sternen.

***

Mehr zu Manuel Schenk findet Ihr bei Facebook, Twitter, Google+ oder auf seiner Webseite. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal herzlich bei Mella und Manuel Schenk für das Buch bedanken.

***

Mit 147 Gramm erfüllt dieses Buch die Voraussetzung von Nr. 50 von Hufies “Auf den SuB mit Gebrüll”-Lesechallenge: Lest ein Buch das unter 300 Gramm wiegt.

Advertisements

One thought on “[Rezension] Dead Nerd von Manuel Schenk

  1. Peggy says:

    Ich war auch ganz angetan von Dead Nerd und das Buch war definitiv “der Mühe wert”. ☺

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s