Rubinrot – nach dem Buch von Kerstin Gier #Kinoreview

Broadway

Zum Inhalt:

Die 16jährige Gwendolyn ist das schwarze Schaf der Familie, sie hält sich weder an eine Kleiderordnung, noch kann sie sich mit ihrer feinen Verwandtschaft identifizieren – ganz anders ihre Cousine Charlotte, die ihr Leben lang darauf vorbereitet wurde, ab ihrem 16 Lebensjahr durch die Zeit zu reisen und für die Loge des Grafen von St. Germain Aufträge zu erledigen. Dumm nur, dass nicht Charlotte diejenige ist, die das Gen in sich trägt, sondern Gwendolyn. Gwenny, die weder Sprachen, noch Selbstverteidigung oder Geschichte studiert hat, um sich auf diese Aufgabe vorzubereiten, wird nun ins kalte Wasser geworfen. Zur Seite gestellt wird ihr Gideon de Villiers, Charlottes gutaussehender Freund, der die tolpatische Gwenny am liebsten loswerden würde. Ihre Aufgabe wird es sein, das Blut aller zwölf Zeitreisenden in die Zeitmaschine einzuspeisen, damit sich der Blutkreis der zwölf schliesst. Da die meisten Zeitreisenden bereits verstorben sind, müssen Gwenny und Gideon sie in der Vergangenheit aufsuchen. Doch Gwendolyn ist nicht bereit, einfach zu tun, was man ihr sagt, sie hinterfragt alles und bezweifelt das Gute am Auftrag der Loge…

Meine Meinung:

Rubinrot ist phantastisch, romantisch, rührend und stellenweise auch sehr humorvoll. Die Geschichte fesselt von der ersten Sekunde an, da gleich zu Beginn ein Pärchen auf der Flucht ist und mit Hilfe einer Zeitmaschine flieht. Was dahinter steckt, wird nach und nach im Film deutlich. Das Ende ist in so fern offen, dass Gwendolyn zwar erfährt, was die Prophezeihung für sie vorgesehen hat, ob es sich bei der Loge aber um die “Guten” oder die “Bösen” handelt, lässt sich nicht erahnen, so dass ich sehr gespannt auf die Fortsetzung bin.

***

Die Bücher der Edelsteintrilogie sind ein wenig an mir vorbeigegangen. Ich hatte mir vor einiger Zeit den Rückentext von Rubinrot durchgelesen, aber der hat mich nicht sonderlich angesprochen. Daher kann ich nicht beurteilen, in wie fern der Film sich am Buch orientiert.

Als ich entdeckt habe, dass der erste Band verfilmt wurde, habe ich im Fernsehen ein Making of angeschaut, das mich sehr angesprochen hat. An diesem Abend ist die Idee entstanden, dass ich unsere Große mit ins Kino nehmen könnte. Allerdings ist der Film ab 12 Jahren, sie aber jünger ist, war ich mir nicht sicher, ob sie ihn verstehen würde und ob wirklich alle Szenen für sie geeignet sind. Ich wusste, dass MrsJennyenny den Film schon gesehen hatte und hab daher in einer Facebookgruppe nachgefragt, was die UserInnen dort von der Idee, meine Tochter mitzunehmen, halten und die Resonanz war durchweg positiv.

Fazit:

Uns beiden hat der Film sehr gut gefallen. Hin und wieder hatte ich den Eindruck, ihr etwas erklären zu müssen, oder sie hat auch einfach nachgefragt, aber insgesamt hat sie verstanden, um was es ging und sie war genau so begeistert, wie ich. Schon auf dem Weg aus dem Kinosaal hinaus haben wir uns darüber unterhalten, dass wir uns die Bücher holen werden, um so schnell wie möglich zu wissen, wie es weiter geht, denn wir wollen auf keinen Fall warten, bis Saphirblau in die Kinos kommt – anschauen werden wir uns den Film dann aber trotzdem 🙂

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14 thoughts on “Rubinrot – nach dem Buch von Kerstin Gier #Kinoreview

  1. nasch says:

    Ich werde den Film mir auf jeden Fall anschauen, gelesen habe ich keines der Bücher, bin gespannt ob ich danach lesen werde 🙂

  2. Iris says:

    Es ist meiner Meinung nach sogar besser, wenn man die Bücher nicht kennt, da im Film schon Sachen aus allen drei Büchern vorkamen. Insbesondere das Verhältnis zwischen Gwen und Gideon braucht bis fast zum Ende des letzten Buches um so zu werden, wie es im Film gegen Ende ist. Ich freue mich aber auch schon auf weitere Verfilmungen, weil ich besonders auf eine Figur gespannt bin, die dem ganzen viel Pepp gibt (es ist ein Wasserspeier).

  3. Kastanie says:

    Ich habe vor Kurzem erst die Hörbücher gehört, die mir recht gut gefallen haben. Deswegen werde ich den Film auf alle Fälle schauen, aber ich denke dann auf DVD

  4. Hallo Daggi,
    ich habe den Film gerade meiner Nichten vorgeschlagen. Mal sehen ob sie ihn sich ansehen werden. 13 und 15 Jahre alt.

    Bisher konnte ich auch nur positives vom Film hören und sehen.
    Die Bücher waren mir schon vorher bekannt. 😉
    Jetzt möchte ich unbedingt den ganzen Film sehen. 🙂

    Nebenbei: Hast Du Lust auf eine Blogparade?

    LG Timm

    • daggi says:

      Soweit es zeitlich irgendwie klappt, bin ich dabei, hab nur heute erst gesehen, dass Du eine Voranmeldung willst, werd gleich mal bei Dir vorbeischauen 🙂

  5. Die Bücher möchte ich auch unbedingt noch lesen…den Film werde ich mir bei Gelegenheit auf BluRay anschauen sobald er veröffentlich wird.

    Ich weiss gar nicht, wieso ich mich mit dieser Trilogie noch nicht befasst habe!

  6. QueenofHome says:

    Die Bücher liegen oben auf meinem SUB. Habe aber noch 3 Wanderbücher hier die ich unbedingt lesen muss. Den Film möchte ich auch unbedingt sehen, mal schauen was ich zu erst schaffe 😉

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    […] ich mit unserer Großen Rubinrot im Kino gesehen hatte, wollten wir natürlich wissen, wie es weiter geht und haben uns die beiden […]

  8. Peggy says:

    Ich habe alle 3 Bücher damals verschlungen und bin voller Vorfreude ins Kino gegangen. Der Film ist sehr gut, auch wenn er nicht an das Buch heranreicht und einige Änderungen vorgenommen wurden, die sich mir nicht erschließen. ZB warum der tote Junge auf einmal der Bruder vom Großvater ist und nicht der Sohn vom Arzt? Außerdem haben sie die zauberhafte Josefine Preuß für meinen Geschmack zu farblos dargestellt. Im Buch habe ich mir Lucy immer als so zauberhaft wie Josefine ausgemalt, warum haben sie das nicht umsetzen können? Aber wie gesagt, der Film hat mir trotzdem sehr gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Teil und vor allem auf Xemerius! 🙂

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    […] ich mit unserer Großen Rubinrot im Kino gesehen hatte, wollten wir natürlich wissen, wie es weiter geht und haben uns die beiden […]

  10. […] Edelsteintriologie ist irgendwie an mir vorbei gegangen, bis ich ein Making of von Rubinrot im Fernsehen gesehen und mir den Film im Kino angeschaut habe. Direkt danach habe ich mir […]

  11. […] Film glänzt beispielsweise mit tollen Aufnahmen von London, den aus “Rubinrot” bekannten Special-Effects bei den Zeitsprüngen oder auch dem Blick in das Innere des […]

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