Todesnähe von P.J. Tracy – gelesen für vorablesen

 

Todesnähe von P.J. Tracy
Verlag: Rowohlt Polaris
Seiten: 352
ISBN: 978-3862520312

 

Inhalt

“Todesnähe” ist der sechste Fall der Monkewrench-Crew. Wer die früheren Bände schon kennt, ist bereits mit den Protagonisten vertraut. Für mich war die Monkewrench-Crew Neuland. Daher habe ich zunächst Grace MacBride kennengelernt, Mitglied der Monkewrench-Crew und seit einigen Monaten mit dem ehemaligen FBI-Agenten John Smith auf einem Segelboot unterwegs. Auf dem Schiff tauchen nachts zwei Männer auf, die versuchen, John die Kehle durchzuschneiden. Grace erschiesst beide und wirft sie über Bord.

Fünf Mädchen werden aus einem Indianer-Reservat entführt, das älteste Mädchen, Aimee, kann fliehen, wird aber dann in “Little Mogadishu” – einem Stadtteil, der hauptsächlich von Somaliern bewohnt wird – grausam ermordet aufgefunden. Die Ermittler Magozzi und Rolseth werden auf den Fall angesetzt. Die Polizei putzt Klinken in der Hoffnung, dass jemand etwas beobachtet hat. Dabei stossen sie auf ein Haus, in dem mehrere Somalier ermordet wurden. Dort finden sie auch die anderen vier Entführungsopfer – und ein Kalenderblatt auf dem Helloween eingekreist ist.

Wenig später gibt es eine Schiesserei vor einem Haus, bei dem sich zwei Somalier und der ehemaligen Soldaten Joe Haydn gegenseitig erschiessen. Im Haus wird ein Waffenarsenal gefunden – und ein Kalenderblatt, auf dem Helloween eingekreist ist.

Innerhalb kurzer Zeit geschehen weitere Verbrechen in unterschiedlichen Städten und da die Ermittler zunächst keinen Zusammenhang erkennen können, müssen die Detectives Magozzi und Rolseth die einzelnen Puzzleteile zusammenfügen, bis sie feststellen, dass sie einem Terroranschlag auf der Spur sind, den es zu verhinder gilt.

In der Zwischenzeit ist Grace zur Monkewrench-Crew zurück gekehrt und John ist untergetaucht. Die Crew versucht, herauszufinden, wer Jagd auf John macht und wird dabei selbst zur Zielscheibe….

 

Meine Meinung:

Das wichtigste gleich vorweg: Ich kannte die ersten fünf Fälle der Monkewrench-Crew nicht, hatte aber keine Probleme, mich in die Geschichte einzufinden. Dabei ist der Klappentext behilflich, auf dem die Mitglieder der Crew vorgestellt werden. Auf die Beziehungen untereinander, aber auch auf die Detectives Magozzi und Rolseth gehen die Autorinnen ebenfalls ein. Das erscheint mir auch wichtig im Hinblick darauf, dass die Geschichte verhältnismässig viele Protagonisten aufweist.

Die Handlung an sich ist ebenfalls umfangreich: viele Handlungsstränge, die nach und nach zusammen laufen und in einem Showdown enden, der dann wiederum sehr kurz und bündig erzählt wird. Das ist auch der einzige Minuspunkt, den ich der Geschichte ankreide, der Showdown hätte Platz für mehr geboten.

Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn aufgebaut und lässt bis zum Ende nicht nach. Natürlich ist absehbar, dass es zum grossen Showdown kommt und ich habe auch damit gerechnet, dass es Verluste auf Seiten der “Guten” geben wird, aber es hätte jeden treffen können.

Ein passendes Ende war für mich der Epilog, dessen Inhalt man vielleicht auch schon hätte vermuten können, aber die Tatsache, es dann schwarz auf weiss zu lesen, hat mich doch sehr überrascht. Also ganz wichtig: Bloss nicht die letzten Seiten zuerst lesen 😉

 

Fazit: *****

Sympatische Protagonisten, spannender Fall, kleine Abzüge für die Kürze des Showdowns, die aber nicht ausreichen, um dem tollen Thriller nur vier Punkte zu geben.

 

Autoren-Lesechallenge 20/26

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2 thoughts on “Todesnähe von P.J. Tracy – gelesen für vorablesen

  1. Dank Dir wächst meine Wunschliste kontinuierlich weiter 😉

  2. daggi says:

    @GlamourGirl

    Ich denke auch schon darüber nach, in der Stadtbücherei nach den anderen Bänden Ausschau zu halten 😀

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