Hier und jetzt und Himbeerkuchen von Agnes Nelle gelesen für vorablesen

 

Agnes Nelle

336 Seiten
EUR 14,99
Verlag Marion von Schröder – Ullstein Buchverlag GmbH

Zum Inhalt

Iris ist Ende 30 und arbeitet beim Ordnungsamt in Bremen. Sie lebt mit ihrem Freund Jörg zusammen, träumt von Heirat, Kinder, einem kleinen Häuschen, als Jörg sie für eine wesentlich jüngere (und “wilde”) aus der Wohnung wirft – Iris ist ihm zu langweilig geworden.Die Protagonistin packt ein paar Sachen zusammen und zieht zu ihrer besten Freundin Emma. Die hat eigene Probleme – von denen Iris nicht einmal etwas ahnt – die sie mit ständigen Unternehmungen versucht zu verdrängen. Und so belegen Iris und Emma einen Niedriggarkurs, bei dem sie Niklas begegnen. Attraktiv, verständnisvoll, Single, mit dem Wunsch nach Familie und einem Häuschen. Eigentlich Mr. Right – nur Emma findet ihn seltsam.

Als ob es nicht ausreicht, dass Iris Niklas gegenüber von Emma verteidigen muss, macht ihr auch noch ihr Chef Bruno Avancen und dessen Sohn Felix hatte ihr bereits einige Tage zuvor eine Liebeserklärung gemacht, allerdings unter Medikamenteneinfluss im Zuge einer Magenspiegelung.

Dann lernt Iris auch noch die Familie und die Exfreundin von Niklas kennen und ist verunsichert, ob Mr. Right überhaupt der Richtige ist.

Meine Meinung

Iris ist nicht aufregend, sie wünscht sich ein solides Leben mit Häuschen und Familie und als die biologische Uhr langsam tickt, fällt ihr Leben zusammen wie ein Kartenhaus. Aber nun stellt Iris nicht ihr Leben auf den Kopf, sondern macht weiter wie bisher und merkt, dass es noch andere Mütter gibt, die schöne Söhne haben.

Ich habe mich auf eine leichte, unterhaltsame Lektüre eingestellt und genau das war es:
Das Buch hat mich gefesselt und obwohl es keiner meiner geliebten Thriller ist, wollte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste schmunzeln, weil Iris in manchen Dingen wirklich ein extremes Gewohnheitstier ist, aber ich habe auch gelitten ob der “tollen” Schwiegerfamilie, die sie sich da mitsamt ihrem Niklas geangelt hat.
Was mich etwas irritiert hat, ist der Titel des Buches, z.B. kann ich mich nicht daran erinnern, dass nur einmal das Wort Himbeerkuchen in der Geschichte vor kam.

Aber das soll meiner Begeisterung keinen Abbruch tun: Volle Punktzahl für eine unterhaltsame Geschichte mit einem rundum gelungenen Abschluss.

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